PROJEKTLANDKARTE

Family Group Conferencing

LEHRENDE
Prof. Dr. Frank Früchtel
PROJEKTART
Werkstatt
STUDIENGANG
Soziale Arbeit B.A. (Präsenz)
ZEITRAUM
2007-2009,
2009-2010,
2010-2011,
2012-2013,
2013-2014
METHODE
Qualitativ:
Interviews,
teilnehmende Beobachtung

Quantitativ:
Fragebogen

TEILNEHMENDE
20

Der klassische Hilfeplanungsprozess ist gekennzeichnet durch Lebensweltferne, Kulturunsensibilität und Orientierung an Verwaltungsabläufen. Der Familienrat (FGC: Family Group Conference), ein in Neuseeland nach den Protesten der Ureinwohner eingeführtes Verfahren, könnte dagegen die Maximen der Lebensweltorientierung in vorbildlicher Weise erfüllen, indem er die notwendigen Kinderschutzfunktionen des Jugendamtes sicherstellt und die Lebenswelt der Adressaten zum Medium der Hilfeplanung macht. In den Werkstätten wurde sich mit Einführung und Umsetzung dieses Verfahrens beschäftigt. Evaluationen in Berliner Jugendämtern sollten klären, ob sich FGC als Standardverfahren der Hilfeplanung realisieren lässt, was Ressourceneinsatz, Praktikabilität und Nachhaltigkeit anbelangt. Es wurde die Ausbildung von FGC-Koordinatoren in Singapore online begleitet. Studierende haben selbst Familienräte koordiniert und evaluiert sowie an der Ausbildung von Fachkräften und in Qualitätszirkeln mitgewirkt.

ERGEBNIS
Werkstattbericht (Sozialreport),
hochschulöffentliche Präsentation
PRAXISPARTNER
Jugendamt in Berlin-Lichtenberg, Berlin-Mitte, Berlin-Neukölln, Berlin-Steglitz-Zehlendorf und Potsdam